Azav Zertifikat

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Azav Zertifikat

Was ist die AZAV?

Bei der AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) handelt es sich um eine Verordnung nach dem SGB III – §443 Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt. Damit soll durch dieses Zulassungsverfahren (für Träger dieser Maßnahmen und die Maßnahmen selbst) die Qualität der arbeitsmarktlichen Dienstleistungen nachhaltig verbessert werden und die Vergleichbarkeit und Transparenz unter den Arbeitsmarktdienstleistern hergestellt werden. Die AZAV löste am 06. April 2012 die AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung) ab.

Zu den grundsätzlichen Bestimmungen der AZAV gehört die Zulassung von Trägern arbeitsmarktlicher Dienstleistungen und (soweit erforderlich) Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung.

Das Zulassungsverfahren nach AZAV ist dreistufig geregelt:

  1. Trägerzulassung
  2. Maßnahmezulassung
  3. nur notwendig zur Förderung der beruflichen Weiterbildung und enthält nur für diese ergänzende Anforderungen

Träger und Maßnahmezulassung nach AZAV

Die Zulassung von Tägern und Maßnahmen erfolgt über eine sachkundige Stelle. Diese arbeitet lt. Verordnung vertrauensvoll mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Momentan (Stand 27. Januar 2015) sind 37 fachkundige Stellen von der DAkkS akkreditiert und auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen. Dazu gehören sowohl große Zertifizierungsgesellschaften wie zum Beispiel zahlreiche TÜV Gesellschaften oder die DEKRA Certifications GmbH, als auch einige kleinere Gesellschaften wie zum Beispiel die Zertpunkt GmbH.

Liegen die (im Weiteren erklärten) Voraussetzungen der AZAV vor, so wird die Trägerzulassung für längstens 5 Jahre erteilt.

Die Zulassung von Trägern erfolgt (ähnlich der ISO 9001) im ersten Schritt über eine Dokumentenprüfung und im zweiten Schritt über eine Vor-Ort-Prüfung. Dabei sind zeitlicher Umfang und finanzieller Aufwand der Trägerzulassung von verschiedenen Faktoren abhängig, zum Beispiel Anzahl der Mitarbeiter und Anzahl der Standorte des Trägers.

Maßnahmen werden anhand einer Dokumentenprüfung zugelassen. Es ist dabei auch eine Prüfung anhand einer Referenzauswahl möglich.

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